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Servandoni

Condé Castle

Oudry

Das Schloss Condé - Geschichte

ã Château de Condé

 

French version

 

 


Condé ist ein sehr alter Ort; das Dorf war schon in der gallo-romanischen Zeit bewohnt. Im Jahre 500 vor Christus lieferten die "Senones" gegen die "Condruses" eine Schlacht. Uberbleibsel und Trümmer aus dieser Zeit wurden im Dorf und im Schloss selbst gefunden. Das Schloss war vermutlich ein gallo-romanisches Landgut und alte römische Pflaster liegen noch immer unter dem Erdgeschoss.
Der Name "Condé" bedeutet Zusamrnenfluss, hier der Zusammnen-fluss der "Dhuys" mit der "Surmelin", die weiter in die "Marne" mündet; der Name wurde von einem Sei-tenzweig der königlichen Familie Frankreichs, dem Hause "Condé", gewählt; so wurde sein Ruhm gepriesen.

Pierres Romaines de Condé (exemple)

 

 

Der erste bekannte Burgherr war der selige Johann von Montmirail. Sein Schwiegersohn, der berühmte Enguerrand von Coucy erbaute eine Warte in Condé am Ende des zwölften Jahrhunderts ; das Erdgeschoss und der erste Stock dieser Warte stehen noch imrner, obgleich sie durch das spätere Wiederaufbauen ganz verdeckt sind. Alte Kamine und zwei Meter breite Mauern aus dieser Zeit sind noch zu besichtigen. 

Marie von Coucy, die letzte Nachkornme des Hauses "Coucy", brachte das Schloss im Jahre 1400 ihrem Ehegatten, dem Grafen von Bar.

Le Château de Condé au XVème siècle (tentative de reconstitution)

Condé wurde später durch Heirat zum Hause "Luxembourg" gebracht und im Jahre 1487 brachte wierderum Marie Von Luxembourg das Schloss ihrem Gatten, Franz von Bourbon, Graf von Vendôme, der zu der königlichen Farnilie Frankreichs gehörte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sein Sohn, Ludwig von Bourbon wählte den Namen von Condé und war der erste "Prince von Condé" ; er war der Oheim des Künftigen Königs, Heinrichs des Vierten ; er verlebte seine Jugendjahre in dem Schloss, das soeben von seinem Onkel, dem Kardinal von Bourbon im Stil der Renaissance wieder aufgebaut worden war. Der Ort war ihm sehr lieb, besonders ais Jagdplatz, und der Prinz wählte wahrscheinlich aus diesem Grund Condé als Namen.

Le Château de Condé au XVIème siècle (tentative de reconstitution)

Als Zeuge dieser Zeit stehen noch immer zwei kleine Gebäude arn Tore des Schlosses; das rechtstehende Haus war das Haus des Kapitäns der Leibgarde des Prinzen von Condé.
Unter diesem Haus liegt ein Gefàngnis, dessen Tür ein eindrucksvolles Verriegeiungssystem besitzt. Das linksstehende Gebäude, das jetzt eine Scheune ist, war das Haus des Portiers. Zu dieser Zeit war sicher das Schloss eine Festung für den Prinzen, der sich zur Zeit des Religionskrieges in Frankreich als Haupt der Protestanten betätigte.

Das Schloss gehörte bis 1624 zu dem Haus "Condé", es wurde dann zum Hause "Savoie", der künftigen königlichen Farnilie Italiens durch die Heirat von Maria von Bourbon-Condé mit Thomas, Prinz von Savoie-Carignan, gebracht. Später, im Jahre 1711 beschlagnahmte der König Ludwig der Vierzehnte das Schloss, da sein Eigentümer, Viktor Amadeus von Savoie, gegen ihn gekämpft hatte. Der französische König sandte seine Truppen in das Schloss, das deswegen stark beschädigt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eclairage sur la mort à Jarnac de Louis Ier Prince de Condé en 1569

 

In diesem schlechten Zustand wurde es im Jahre 1719 von einem Geheimrat des Kônigs Ludwigs des Vierzehnten, Johann Franz Leriget de la Faye gekauft. Dieser Geheimrat war auch ein Diplomat ; er wurde unter anderem damit beauftragt, eine Ehegattin fùr den jungen Ludwig den Fünfzehnten zu finden ; er war reich und aufgeklärt. Als Mitglied der französischen Akademie empfang er in seinem Herranhaus in Paris alle Schriftsteller und Persönlichkeiten der Zeit, darunter Voitaire und Crébillon.

Mit Hilfe des italienischen Architekten Servandoni verwandelte der Marquis de la Faye das alte Renaissanceschloss in ein Schloss des achtzehnten Jahrhunderts. Servandoni, der einer der Architekten des Farnèse Palastes in Rom und der Meister des sogenannten "Stils der optischen Täuschungen" war, zerstörte den südlichen Teil des Schlosses, um der Sonne einen Eingang zu schaffen und machte die drei anderen Teile so gleichmässig wie möglich ; aus diesem. Grund musste er falsche Fenster auf die Mauern malen, da sie in dem mittelalterlichen Teil zwei Meter breit waren. Gleichzeitig lud Servandoni die besten Maler der Zeit ein, damit sie das Innere austatteten.

Diese Maler sind heute sehr berühmt geworden Lemoine und sein Schüler Boucher, Watteau und Lancret und zuletzt aber nicht zumindest Jean-Baptiste Oudry ; ail diese Maler sind längere Zeit im Schloss geblieben und haben viele Werke hinterlassen. Servandoni selber stattete das grosse Empfangszimmer aus und machte es zu einer Art von Theater und Konzerthalle. Watteau und seine Schüler malten verschiedene Werke von denen leider, ein Teil durch die beiden Weltkriege beschädigt worden ist; ihre Werkstätte in dem Schloss ist jedoch in gutem Zustand geblieben und ist eine Sehenswürdigkeit und eine Art Denkmal für die Geschichte der Malerei im achtzehnten Jahrhundert. Jean-Baptiste Oudry, der bertîhmte Tiermaler, stattete g&nzlich den grossen Salon aus, der sich noch immer in sehr gutem Zustand befindet. 

La Principauté de Condé en 1783

 

Später gehörte das Schloss Condé dem Grafen von La Tour du Pin, dem Gatten der Enkelin des Marquis de la Faye. In Jahre 1814 war die Gräfin Sade die Erbe ihre Base, der Gräfin von La Tour du Pin.
Das Schloss gehörte bis 1983 der Familie de Sade. Der jetzige Graf de Sade, dessen Ahn der berühmte Marquis de Sade war, hat nach dem letzten Weltkrieg das Schloss gerettet.
 

Der neue Eigentümer, Herr Pasté de Rochefort, dessen Ahn einer der protestantischen Kapitäne im Dienst des ersten prinzen von Condé war, setzt fort.

 

Besichtigung

JUNE, JULY, AUGUST :

every day at 14.30, 15.30, 16.30

MAY and SEPTEMBER Sundays and holidays, same hours.

GROUPS

Every day of the year on appointment.

 

 

 

Depuis le 24 février 1993, Madame Alain Pasté de Rochefort aidée de ses enfants ( Alice et Aymeri ) poursuit l'oeuvre de restauration malgré la disparition accidentelle de son mari . C'est dans un esprit de continuité que l'ensemble des travaux réalisés à Condé sont menés avec courage et détermination. le château de Condé reste hâbité toute l'année, et ce site (www.chateau-de-conde.com), destiné à sa promotion a pour ambition de compléter la visite du château et de servir de lieu d'échange entre "amoureux des vieilles pierres, de l'art, de l'histoire... ".

Aymeri Pasté de Rochefort (webmaster)

Aymeri@chateaudeconde.com

(toutes remarques, encouragements ou conseils seront les biens venus)

 

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Sources du site :

- le château de Condé et son décor actuel

- notices en vente au château de Condé écrites par Alain Pasté de Rochefort : Condé au Moyen-âge, Le Prince de Condé, La Principauté sans Prince, Les Peintres et Condé

- Chartrier de Condé

- Meurgey de Tupigny: les Lériget

- Claude Dormoy: Histoire de Soissons 1653

- A. de Vertus: Notice sur la principauté de Condé en Brie

- Abbé Boitel: Histoire du Bienheureux Jean

- Annuaire Matot-Braine: année 1900

- M.R. Mathieu: Montmirail en Brie

- Alexandre Poquet: Histoire de Château-Thierry

- Claude Bartissol: Trois villages de la vallée du Surmelin

- Louis Fontaine: "Cent localités, "Itinéraires" et "Ecologie

et Histoire"

- I. Salesse: Un coin de la Champagne et du Valois au 17ème siècle

- François Enaud: Coucy

- Philippe Erlanger: Henri III

- Richelieu: Mémoires

- E. Benezit: Dictionnaire des Peintres, sculpteurs, dessinateurs

et graveurs

- Archives départementales de l'Aisne

- Chanoine Thelliez: Marie de Luxembourg

- J. Michel: Sur le plateau briard où musa La Fontaine

- Saint Simon: Mémoires

- Roselyne de Courson: Les Seigneurs de Coucy

- Jouglas de Morénas: Armorial

- Archives de Chantilly

- A. de Cesera: Les Bourbons de France

- Louis Saurel: Isabelle de Limeuil

- Edouard Drumont: Mon Vieux Paris

- Duc d'Aumale: Histoire des Princes de Condé

- Claude Haton: Mémoires

- G. de Léris: La Comtesse de Verrue
 
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