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Condé ist ein sehr alter Ort; das Dorf war schon in der gallo-romanischen Zeit bewohnt. Im Jahre 500 vor Christus lieferten die "Senones" gegen die "Condruses" eine Schlacht. Uberbleibsel und Trümmer aus dieser Zeit wurden im Dorf und im Schloss selbst gefunden. Das Schloss war vermutlich ein gallo-romanisches Landgut und alte römische Pflaster liegen noch immer unter dem Erdgeschoss. Der Name "Condé" bedeutet Zusamrnenfluss, hier der Zusammnen-fluss der "Dhuys" mit der "Surmelin", die weiter in die "Marne" mündet; der Name wurde von einem Sei-tenzweig der königlichen Familie Frankreichs, dem Hause "Condé", gewählt; so wurde sein Ruhm gepriesen.
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Sein Sohn, Ludwig von Bourbon wählte den Namen von Condé und war der erste "Prince von Condé" ; er war der Oheim des Künftigen Königs, Heinrichs des Vierten ; er verlebte seine Jugendjahre in dem Schloss, das soeben von seinem Onkel, dem Kardinal von Bourbon im Stil der Renaissance wieder aufgebaut worden war. Der Ort war ihm sehr lieb, besonders ais Jagdplatz, und der Prinz wählte wahrscheinlich aus diesem Grund Condé als Namen.
Als Zeuge dieser Zeit stehen noch immer zwei kleine Gebäude
arn Tore des Schlosses; das rechtstehende Haus war das Haus des
Kapitäns der Leibgarde des Prinzen von Condé. Das Schloss gehörte bis 1624 zu dem Haus "Condé", es wurde dann zum Hause "Savoie", der künftigen königlichen Farnilie Italiens durch die Heirat von Maria von Bourbon-Condé mit Thomas, Prinz von Savoie-Carignan, gebracht. Später, im Jahre 1711 beschlagnahmte der König Ludwig der Vierzehnte das Schloss, da sein Eigentümer, Viktor Amadeus von Savoie, gegen ihn gekämpft hatte. Der französische König sandte seine Truppen in das Schloss, das deswegen stark beschädigt wurde. |
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In diesem schlechten Zustand wurde es im Jahre 1719 von einem Geheimrat des Kônigs Ludwigs des Vierzehnten, Johann Franz Leriget de la Faye gekauft. Dieser Geheimrat war auch ein Diplomat ; er wurde unter anderem damit beauftragt, eine Ehegattin fùr den jungen Ludwig den Fünfzehnten zu finden ; er war reich und aufgeklärt. Als Mitglied der französischen Akademie empfang er in seinem Herranhaus in Paris alle Schriftsteller und Persönlichkeiten der Zeit, darunter Voitaire und Crébillon. Mit Hilfe des italienischen Architekten Servandoni verwandelte der Marquis de la Faye das alte Renaissanceschloss in ein Schloss des achtzehnten Jahrhunderts. Servandoni, der einer der Architekten des Farnèse Palastes in Rom und der Meister des sogenannten "Stils der optischen Täuschungen" war, zerstörte den südlichen Teil des Schlosses, um der Sonne einen Eingang zu schaffen und machte die drei anderen Teile so gleichmässig wie möglich ; aus diesem. Grund musste er falsche Fenster auf die Mauern malen, da sie in dem mittelalterlichen Teil zwei Meter breit waren. Gleichzeitig lud Servandoni die besten Maler der Zeit ein, damit sie das Innere austatteten. |
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| Diese Maler sind heute sehr berühmt geworden Lemoine und sein Schüler Boucher, Watteau und Lancret und zuletzt aber nicht zumindest Jean-Baptiste Oudry ; ail diese Maler sind längere Zeit im Schloss geblieben und haben viele Werke hinterlassen. Servandoni selber stattete das grosse Empfangszimmer aus und machte es zu einer Art von Theater und Konzerthalle. Watteau und seine Schüler malten verschiedene Werke von denen leider, ein Teil durch die beiden Weltkriege beschädigt worden ist; ihre Werkstätte in dem Schloss ist jedoch in gutem Zustand geblieben und ist eine Sehenswürdigkeit und eine Art Denkmal für die Geschichte der Malerei im achtzehnten Jahrhundert. Jean-Baptiste Oudry, der bertîhmte Tiermaler, stattete g&nzlich den grossen Salon aus, der sich noch immer in sehr gutem Zustand befindet. |
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Später gehörte das Schloss Condé dem Grafen
von La Tour du Pin, dem Gatten der Enkelin des Marquis de la
Faye. In Jahre 1814 war die Gräfin Sade die Erbe ihre Base,
der Gräfin von La Tour du Pin. Das Schloss gehörte bis 1983 der Familie de Sade. Der jetzige Graf de Sade, dessen Ahn der berühmte Marquis de Sade war, hat nach dem letzten Weltkrieg das Schloss gerettet. |
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Der neue Eigentümer, Herr Pasté de Rochefort, dessen Ahn einer der protestantischen Kapitäne im Dienst des ersten prinzen von Condé war, setzt fort.
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Depuis le 24 février 1993, Madame Alain Pasté de Rochefort aidée de ses enfants ( Alice et Aymeri ) poursuit l'oeuvre de restauration malgré la disparition accidentelle de son mari . C'est dans un esprit de continuité que l'ensemble des travaux réalisés à Condé sont menés avec courage et détermination. le château de Condé reste hâbité toute l'année, et ce site (www.chateau-de-conde.com), destiné à sa promotion a pour ambition de compléter la visite du château et de servir de lieu d'échange entre "amoureux des vieilles pierres, de l'art, de l'histoire... ". Aymeri Pasté de Rochefort (webmaster) (toutes remarques, encouragements ou conseils seront les biens venus)
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